Lässt man im Einheitskreis einen Zeiger, der immer vom Mittelpunkt zum
Kreisumfang zeigt, rotieren und trägt die y-Koordinate der Pfeilspitze
gegen den Winkel des Zeigers mit der x-Achse auf, so erhält man eine
Sinuskurve. Jeder Phase, d.h. jedem Punkt auf der Sinuskurve kann man
eindeutig einen Phasen-Winkel des Zeigers zuordnen.
Der Vorteil gegenüber der Angabe des y-Wertes der Sinuskurve besteht
darin, dass die Angabe des Phasen-Winkels eindeutig ist, während die
y-Werte bei der Sinuskurve (fast) immer 2-mal vorkommen.
Bei der Untersuchung von Interferenzerscheinungen bei Wellen kann man
statt der Betrachtung von Gangunterschieden auch mit den Phasen der
Wellenzüge arbeiten, indem man die entsprechenden Zeiger addiert.
Durch Ziehen von Punkt A1 kann man die Zuordnung des Zeigers zur
jeweiligen Phase der Welle erkennen.